Post von Dornröschen

9,95 

Liebesroman

Kategorie: Schlüsselwort:

Beschreibung

Als Charlotte ihre große Liebe heiratet, ahnt sie nicht, dass das Glück sich bald verabschieden wird. Auf der verspäteten Hochzeitsreise bricht ihr Mann zusammen und stirbt wenige Monate danach.

In tiefem Schmerz vergräbt die junge Journalistin sich in ihrer Arbeit. Doch ihr Chefredakteur ersinnt eine List. Um sie mit seinem Freund Fabian zu verkuppeln, beauftragt er Charlotte mit einer Reportage über Partnersuche im Internet. Widerwillig macht sie sich an die Arbeit und bald beginnt ein reger Emailverkehr zwischen ihr und einem Fremden – namens Fabian.

Auch ihre Mutter spielt den Amor. Sie meint, der Neffe ihrer Freundin, ein charismatischer Halbinder, sei genau der Richtige für ihre Tochter.

Die beiden Männer rütteln Charlottes Leben ordentlich durcheinander, und seit langer Zeit spürt sie ihr Herz wieder klopfen. Doch für welchen von ihnen schlägt es?

Bewertungen

  1. Ich suche normalerweise nicht nach Liebesromanen, Chicklit ist nichts für mich. Dieser Roman von Renate Blaes lief mir eher zufällig über den Weg – und ich habe mich „festgelesen“. Endlich mal ein Roman für erwachsene Frauen.
    Ich werde hier nicht wiederholen, was andere Rezensenten schon geschrieben haben oder den Klappentext wiederholen.
    Für mich war interessant, das in dem Roman unter anderem drei Themen angesprochen werden, über die ich auch schon öfter nachdenken musste.
    Erstens die Frage, ob man sich in jemanden, den man nur virtuell kennt, mit dem man nur schriftlilch kommuniziert, verlieben kann. Aktueller denn je. Zweitens – idealisieren wir bereits von uns gegangene Liebste und Freunde so sehr, das dies einer neuen Liebe oder Freundschaft im Weg steht? Und Drittens – wie ist das mit einer alten Liebe, mit einer jugendlichen Schwärmerei? „Rostet“ die wirklich nicht? Kann man einfach da fortfahren wo man unterbrochen hat? Was kann man über die Zeit retten?
    Die Autorin verzichtet auf Effekthascherei und allzu romantischen Schmus, dennoch hat ihre unaufgeregte Erzählweise mich schnell in den Bann gezogen.
    Zugegeben, man muss schon aufmerksam lesen, um Rückblenden, Träume und Gedanken der Heldin auseinanderzuhalten. Aber insgesamt ergibt sich ein sehr stimmiges Mosaikbild, mit dem ich mich identifizieren kann.
    Die Romanhandlung wirkte nicht konstruiert, alles könnte sich durchaus im „echten“ Leben so zugetragen haben.
    Mir hat dieser Roman sehr gefallen und ich werde ihn auch – nachdem ich nun das Ende kenne – auch noch ein zweites Mal lesen. Das Cover passt gut und kommt – zu meiner Freude – mal ohne superschöne Körper an einem vermeintlich romantischen Ort aus.
    Mein Fazit: Ein Roman über mehr als nur Liebe, für alle, die im Leben stehen und es nicht nur durch die rosarote Brille sehen.
    Sabine Hennig-Vogel

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